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Meine Entwicklung mit Freeletics – Ein Langzeitbericht

Eugen-Transformation

Meine Veränderung in Bildern: Mein Start im Oktober 2013 (links), Oktober 2014 (mitte), Juni 2015 (rechts).
Alternativer Titel: Wie sich mit jedem Frisörbesuch mein Körper veränderte.

Hi Leute,

ich heiße Eugen MMP (gleicher Name in der App). Ich bin 25 und wiege nun bei 1,80 m 72 Kilo und fühle mich topfit. Vor zwei Jahren war das nicht so. Ich war 20 Kilo schwerer… Im Oktober 2013 entdeckte ich dann Freeletics und begann mich stetig zu verändern. Nun möchte mit euch diese Langzeiterfahrung teilen. Bei meiner Entwicklung verzichte ich bewusst auf mein privates Umfeld. Nur ein kurzer Satz dazu: eure Liebsten geben euch immer die größte und ehrlichste Unterstützung und ihnen gilt auch deshalb der größte Dank.

September/ Oktober 2013: Aller Anfang ist schwer (In Zahlen: 92 Kilo bei 1,80 m)

Bevor ich mich dazu entschlossen hatte endlich wieder Sport anzufangen, war ich gerade mit meiner Bachelorarbeit fertig geworden. Zu dem Zeitpunkt hatte ich seit 3 Jahren fast keinen Sport mehr gemacht und keinerlei Wert auf meine Ernährung gelegt. Im Jugendbereich hatte ich vier- bis fünfmal die Woche Sport getrieben und bei meinen Eltern war das Essen deutlich gesünder.
Die logische Konsequenz war, dass ich von 75 auf 92 Kilo „gewachsen“ bin. Dass ich mit dem Sport aufgehört hatte, lag daran, dass ich nach mehreren eher rätselhaften Verletzungen die Lust verlor und dann immer mehr Ausreden fand es nicht zu tun. Zwischen 18 und 22 hatte ich auch noch geraucht. Als ich damit aufgehört hatte, hat sich meine Ernährung noch einmal deutlich ins Negative verschlechtert. Aber zumindest habe ich das Rauchen eingestellt.

Der Auslöser wieder mit Sport anzufangen waren ein kritischer Blick in den Spiegel sowie ein lange überfälliger Besuch auf der Waage. Vorab, achtet nicht zu sehr auf euer Gewicht. Ich erwähne es nur hier öfter, da ich weiß, dass ich bei optimalem Trainingszustand bei ca. 72 Kilo bin und ich weiß, dass ich übergewichtig war.

Eugen vor Freeletics

So sah ich vor meiner Entscheidung wieder Sport zu betreiben aus. Rechts halte ich auch gleich zwei Gründe für mein damaliges leibliches Wohl hoch.

Die Entscheidung war super und jetzt kann ich auch sagen, dass sie nachhaltig war. Erst einmal hatte ich angefangen wieder zweimal die Woche Basketball zu spielen. Dort traf ich auf ein paar Leute die mir erzählt hatten, dass sie Freeletics machen und das dies ein sehr gutes Programm sei um fit zu werden. Wie immer ist man bei solchen Dingen erstmal skeptisch. Dann habe ich recherchiert und die allseits bekannten Videos von Levent und Alexander haben mich dann überzeugt es zu versuchen. Top motiviert habe ich losgelegt… und meine erste Aphrodite nach der 40er Runde und Sprawls abgebrochen. Klasse Start, oder?

Aber ich fand es toll und habe gemerkt, dass die Übungen mir die Impulse geben, die ich beim Laufen/Joggen gehen oder im Fitnessstudio nicht bekommen habe. Beim nächsten Versuch habe ich mich dann an Metis versucht und ich habe das Workout durchgezogen. Bald klappte dann auch die erste Aphrodite und ich nahm ein Foto danach auf (Mein Vorher Bild :D). Ernährungstechnisch habe ich angefangen auf Fertigprodukte (zu Beginn noch nicht komplett) und Süßigkeiten zu verzichten.

Und so startete ich dann durch: Damals noch mit Pro-App und dem damaligen PDF-Plan. Das Trainingsvolumen hatte ich recht rasch angezogen. Aus einmal Freeletics wurde recht schnell zweimal und dann dreimal (+eben Basketballtraining). So schnell auf fünfmal die Woche Sport zu steigern würde ich nicht dringend empfehlen. Ich war solche Volumina schon einmal gewohnt. Deshalb mein Rat: Tastet euch langsam heran.

Die Entwicklung konnte sich aber sehen lassen. Bis Anfang Dezember war ich schon bei 85 Kilo. Die Änderung hat sich dann sehr schnell im Gesicht (und am Köper) bemerkbar gemacht:

Eugen Portrait

Dezember 2013: es ist schon ordentlich was weg.

Mit der Zeit wurden dann auch die Übungen immer besser – ich lernte sie immer richtiger zu machen und ich wurde auch schneller. Hier gilt auch immer der Grundsatz: Ausführung ist wichtiger als die Zeit. Mein größtes Manko war damals und auch lange Zeit, dass ich allein trainierte. Die Ausführungen waren damals sicher noch nicht so gut wie sie jetzt sind. Besonders die Pullups waren wahnsinnig schlecht und ich hatte sie sogar teilweise gemieden.

Aber es gab nicht nur positives. Zurückgeworfen wurde ich durch eine fast zwei Wochen lange Erkältung in der nach Weihnachtszeit. Ich habe aber eine konsequente Pause eingelegt und das würde ich auch jedem wärmstens empfehlen. Was Verletzungen und Krankheiten angeht, folgender Rat: Nicht drüber trainieren, auskurieren 😉 Ich hatte auch zu späteren Zeitpunkten ab und zu kleinere Beschwerden. Wichtig ist, dass man lernt sich selbst einzuschätzen. Es fällt mir mittlerweile auch sehr schwer mal den Sport sein zu lassen, aber es gibt auch ein Leben neben dem Sport 😉

Februar 2014 – Ich fühl mich wieder topfit

Im Februar war ich dann auch wieder so schlank, dass ich zufrieden war. Ich hatte das Gewicht von 75 Kilo wieder erreicht. Ab diesem Zeitpunkt aber fiel mein Basketballtraining weg, da ich es am Hochschulsport betrieben hatte. Leider hatte ich dann in den letzten Wochen beim Basketball jedoch immer wieder Knieprobleme. An diesem Punkt darf man sicher nicht missachten, dass ich sehr schnell wieder mit der Intensität angezogen hatte und ich die Belastung nicht gewohnt war. Es folgte dadurch auch wieder eine Pause vom Sport, um die Probleme auch wieder in den Griff zu kriegen.

Danach legte ich wieder los und zwar deutlich langsamer und ohne Coach. Ich versuchte nach eigenem Ermessen zu trainieren und sah mich auch nach weiteren Programmen auf Youtube um (z.B. Funk Roberts). Ich behielt mein Fitnesslevel bei, hatte aber auch keine starken Veränderungen. Die Phase würde ich vielleicht als meine ineffektivste bezeichnen. In der Ernährung tat sich, aber auch nicht mehr viel. Ich fühlte, dass sich wieder etwas ändern muss.

Juni 2014 – Endlich trainiere ich mit Trainingspartnern

Pünktlich zur Fußball-WM habe ich dann nach einem Biergartenbesuch im Hirschgarten (auch mein Trainingsspot damals). An einem Spielplatz Leute Freeletics machen sehen und habe sie mal angesprochen, bis dahin hatte ich das nicht gemacht, da ich mich nicht so recht getraut hatte mal mit anderen zu trainieren. Aber ein sehr wichtiger Schritt, mittlerweile spreche ich Leute immer an, wenn ich sie beim Freeletics machen sehe. In der Gruppe kann man sich am allerbesten verbessern und andere sehen häufig Kleinigkeiten, die einem selbst nicht so ins Auge fallen. Deswegen nur zu empfehlen.

Ich trat dann unserer Whatsappgruppe „Freeletics Hirschgarten“ bei. Von den Leuten, die ich dort traf, verabredete ich mich am häufigsten mit Rutsche (Phillip Rudolph). Er hatte auch die Proapp und gab den Leuten in der Whatsapp Gruppe das Training vor. Er machte, wie ich fand großartige Pläne. Noch einmal herzlichen Dank Rutsche! Mein Training wurde auch immer besser, vor Allem in der Ausführung, aber auch die Zeiten wurden besser.

Ein paar Wochen später gab Rutsche bekannt, dass er aber nun eine Karriere als internationales Model versuchen würde. Und soweit läuft es auch super bei ihm. Erst letztens durfte für D&G die Fashionweek in Mailand einläuten. Dazu mein vollster Respekt.

August/September 2014

Ohne Rutsche hatte ich mich dann entschlossen endlich den 15 Wochen Coach zu nehmen und auch Vollgas zu geben. Ich wollte nun definiert werden. Ab dieser Zeit hatte ich auch noch einmal in der Ernährung nach justiert. Das Mensaessen ersetzte ich durch selbst gekochtes und danach durch Salat zu Mittag. Alkohol ließ ich nach und nach immer mehr weg. Mittlerweile trinke ich kaum noch. Man kann sogar auf Parties gehen ohne viel zu trinken.

Zu der Zeit hatte ich es auch geschafft einen meiner Kumpels, Andi, dazu zu animieren mit mir zu trainieren. Er hatte auch lange keinen Sport mehr gemacht und fand es von Anfang an super. Wir haben uns gegenseitig pushen können und haben uns immer wieder zu Höchstleistungen getrieben. Nach den ersten 15 Wochen hat sich dann auch endlich ein Sixpack bemerkbar gemacht:

Eugen

Links: Ersten 15 Wochen mit Coach: Endlich definiert / Rechts: Mein Status nach weiteren 10 Wochen

Und ganz ehrlich bei der ganzen Eigenplanung, mit Coach war ich zu dem Zeitpunkt einfach effizienter. Man kriegt Vorgaben und kann nicht einfach Workouts ausweichen. Wo aber Vorsicht geboten sein sollte, ist bei den Hellweeks. Oft trifft man auf Leute die sagen sie MÜSSEN ihre Hellweek durchziehen, aber haben schon überall Beschwerden, die nichts mehr mit leichtem Muskelkatern oder etwas müden Muskeln zu tun haben. Deswegen der Grundsatz: Wenn man sich in einer Hellweek Sehnenschmerzen oder Verletzungen zuzieht, ist es keine Schande zu pausieren.

Ich machte auch immer weiter und nach 10 Wochen wurde ich noch definierter. Die weitere Ernährungsumstellung hat da auch ihren Großteil getan. Seit Oktober bin ich nun auch in einem Job der mich mehr als 40 h die Woche beansprucht. Der sportlichen Leistung und dem konsequenten Training hat dies keinen Abbruch getan. Durch Planung habe ich es hier geschafft. Ich trainiere übrigens immer Abends, das passt mir am besten rein.

März 2015 – Wechsel zur Trainingsgruppe im Maßmannpark

mmp

Zu dem Zeitpunkt sah ich mich nach weiteren Spots um, an denen ich trainieren konnte. Da der Maßmannpark nicht sonderlich weiter als der Hirschgarten von mir weg ist, entschloss ich mich dort zu trainieren. Seitdem bin ich bei eigentlich fast jedem meiner Trainings dort und habe sehr viele tolle Leute kennen gelernt. Danke an alle! Es macht noch mehr Spaß in größeren Gruppen zu trainieren, man kann sich wunderbar austauschen und wird noch besser. Ich habe außerdem noch meine sehr gute Freundin Jenny zum Freeletics Training animieren können, was mich sehr gefreut hat. Sie ist nun auch super dabei. Hier ein paar Eindrücke von den Gruppen Trainings und den Leuten, die ich kennengelernt habe:

MMP2

mmp3

 Wie man sieht eine Menge klasse Leute. Leute, ihr seid großartig!

Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch die letzte Veränderung durchgemacht. Ich habe meine Ernährung noch ein weiteres mal umgestellt. Nun eine kurze Auflistung zu dem, was ich so an einem Tag esse:

  • Frühstück: Müslivariationen – darin befinden sich u.A.: Hafer-/Dinkel-/ Kokos-/ Sojaflocken/ Lein-/Chia-/Hanfsamen/ Cashews/ und meist ca. 200 Gramm Früchte. Das ganze mit Joghurt / Magerquark und Milch vermischt
  • Mittagessen: Unter der Woche – Salat mit einem Saatenmix: Sesam/Chia/Leinsamen und Cashews. Dazu ein echtes Vollkornbrot, auf Weizen verzichte ich fast komplett.
  • Am Wochende verschiedene Warme Gerichte – z.B. Amaranthcurry, Buchweizenpasta. Zwischenmahlzeit: Vollkornbrot mit Gemüseaufstrich oder Käse oder Cashewmus.
  • Abends: Salat oder belegte Vollkornbrote mit Käse und Gemüse

Mittlerweile esse ich nur noch einmal die Woche Fleisch oder Fisch. Ich finde das tut mir ganz gut. Die Proteine hole ich mir sehr gut über Milchprodukte und die Saaten herein. Cheaten gibt es eigentlich nur, wenn jemand mal Geburtstag hat. Und da das recht häufig ist, kommt das Stück Kuchen die Woche fast schon von allein :-).

Auch hier muss ich zugeben, dass ich vor Allem zuletzt einen Fehler gemacht hatte. Zumindest habe ich eine Ernährungsweise versucht, die nicht zu mir passt. Ich hatte versucht ab Mittags auf Low Carb umzustellen. Ich hatte plötzlich sehr wenig Energie und habe in den Workouts zu viele Pausen gemacht. Dies ging die letzten 4 Wochen so und eigentlich bin ich mit meinem derzeitigen Zustand sehr zufrieden, so dass ich bei o.g. Ernährungsschema bleiben werde.

Hier folgender Tipp: Probiert vieles, gebt den Dingen eine Chance, aber wenn es nicht zu euch passt, dann ist das auch so. Jeder Körper ist anders.

Mit dem Trainingsvolumen bin ich nun aber auf absolutem Höchstniveau. Ich bin froh, dass ich soweit steigern konnte. Die Freelticsübungen ergänze ich nun auch z.B. auch durch Madbarz um weitere Impulse zu kriegen. Und nun bin ich auch auf den letzten Stand meiner körperlichen Entwicklung gekommen:

Eugen2

Mittlerweile bin ich sehr zufrieden mit dem Grad der Definition. Den Blick in die Kamera, muss ich noch üben 😉

Fazit

Mit Freeletics habe ich es geschafft lange und nachhaltig wieder Sport zu machen. Aber das ist nur der eine Teil. Ernährung ist darüber hinaus auch sehr wichtig. In einer so langen Zeit macht man auch öfter Dinge falsch, aber man darf nie aufhören auch Dinge auszuprobieren. Achtet immer auf euch und geht euren Weg. Zu guter Letzt noch ein paar Trainingsimpressionen. Mein Lieblingsbild ist die Flugeinlage mit Philipp Schneider. Mit ihm trainiere ich furchtbar gern, da wird man immer so kreativ 😉

Eugenfriends

Mein Lieblingsbild ist die Flugeinlage mit Philip Schneider. Mit ihm trainiere ich furchtbar gern, da wird man immer so kreativ 😉

Eugen in Action

Bedanken möchte ich mich bei:

• Thomas Nguyen – dafür, dass ich das hierfür ich seine Website nutzen darf • Jenny Wiederspahn – für ihre ständige Unterstützung • Phil Schneider – Für alle schönen Flugbilder • Phillipp Rudolph – fürs Ziehen als es nicht mehr so lief • Andi Wahnisch – für das harte Training im Winter 2014 • Johannes Wolfert – bester Muscleup Coach • Tobi Bre – für Madbarz

Die vielen Leute vom Maßmannpark:

• Melanie Wieser • Nepomuk Siebert • Nina Fritsch • Anja Kaiser • Darina Pronin • Kathrin Schmidt-Troje • Martina Bräunlich • Wanda • Tom Windisch • Fabian Helmert • Sebastian Schwind • Geraldine von Baden zu Bayern • Laura Fundneider • Laura B. • Maggy Kalus • Bruno Serge • Philipp Fischer • Steffen Schütz • Neno Keca • Patrick Faller • Lena Schiller • Kathrin Rath • Andreas Bröcking • Denis Gün • Konzi • Natascha • Iris Dorner • Leon Hintermeier • Minh • Manuel Kalina • Lars • Prince Patrick • Sven Ristenbieter • Thorsten Heuberger • Tihomir Ivankovic

Und vom Hirschgarten:

• Marion Schmid • Holger Lahm • Mira Fischer

 

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