Die Ernährung die wir heute zu uns nehmen ist oft säurehaltig. Konsumdenken hat unsere traditionsbewusste Essgewohnheit stark verändert. Aber wer zu viele ungesunde Dinge isst, der kann seiner Gesundheit schaden.

Auf den pH-Wert im Blut achten

Betrachtet man die Essgewohnheiten der Amerikaner so stellt man fest, dass sie ungesund leben. Ihre Kost setzt sich überwiegend aus toxischen und säurebildenden Lebensmitteln wie verarbeiteter Zucker, künstlicher Süßstoff und raffiniertem Getreide zusammen. Ein wichtiges Problem dabei ist, dass der normale Verbraucher nicht weiß, dass sein Körper für sein Überleben den pH-Wert m Blut bei einem leicht basischen Wert von 7,365 halten sollte. Wir nehmen Säuren beim Essen auf, die größere Menge aber fällt beim Stoffwechselvorgang an, der Muskelarbeit, der Verdauung und der Atmung. Die natürlichen Gegenspieler sind die Basen, die die Aufgabe habe, die Säuren zu vernichten und sie zu neutralisieren. Denn nur wer einen pH-Wert im Blut von 7,4 hat, bei dem können die biochemischen Prozesse in seinem Körper richtig laufen.

Die sechs basischen Lebensmittel

Ist der Körper übersäuert, so bedient er sich an den Mineralstoffdepots. Als Folge davon stellen sich Abgeschlagenheit, brüchige Nägel und Haare ein, aber auch unreine Haut, Übergewicht und Stressanfälligkeit, ebenso immer auftretende Infekte ein. Basen werden ausschließlich mit der Ernährung zugeführt, beispielsweise durch basische Lebensmittel, wie

  • Löwenzahn,
  • Brennnessel,
  • Petersilie,
  • Spinat,
  • Trockenfeigen,
  • Grünkohl,
  • schwarzer Rettich
  • Kreuzblütengewächse

sie enthalten basische Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Es geht dabei nicht um gute Basen und schlechte Säuren, denn beide sind lebenswichtig. Stellen sich Abweichungen in Richtung Übersäuerung oder Untersäuerung ein, so kann das gravierende Folgen haben. Stoffe können nicht mehr schnell genug transportiert werden. Enzyme und Hormone können eingeschränkt sein, ebenso kann die Elektrolytverteilung aus dem Ruder laufen. Studien zufolge wird davon ausgegangen, dass Menschen mit zunehmendem Alter bis zu 70 % an Übersäuerung leiden.

Die Entsäuerung aufhalten

Schlapp und energielos. Wer übersäuert ist kann sich nicht wohl fühlen. Gerade unsere moderne Ernährungs- und Lebensweise führt leicht zu einer Übersäuerung des Organismus. Sie merkt man am Beginn nicht. Man kann den Körper aber entsäuern. Es lassen sich eintreffende Säuren und Schlacken lösen und aus dem Körper entfernen. Damit kann eine Krankheit und das Alter aufgehalten werden. Die richtige Entsäuerung sollte in drei Schritten geschehen:

  • Schlacken und Säuren die über Jahre hinweg eingelagert wurden, müssen mit einem Entsäuerungsprogramm gelöst und entfernt werden. Der Mensch fühlt sich bereits nach einem bis drei Monaten wesentlich jünger und vitaler.
  • Damit die Säureflut gestoppt wird, wird die Ernährung, wenn es möglich ist, auf eine basische Ernährung umgestellt. Dabei dass sollte das Verhältnis zwischen basisch und säurebildend 80:20 betragen.
  • Außerdem wird der Organismus mit basischen Mineralien versorgt, damit alle eintreffenden Säuren neutralisiert werden, außerdem können dadurch die körpereigenen Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden.
  • Es sollte beachtet werden, dass mehr Schlacken ausgeschieden werden und der Übersäuerung besser begegnet werden kann, je höher die Temperatur des Blutes ist. Die Temperatur wird mit einem Training, mit Sauna, mit Massagen oder heißen basischen Bändern erhöht.

Was geschieht wenn basische Mineralien im Körper eintreffen

Wenn basische Mineralien in den Körper gelangen und neutralisierte Säuren aus dem Körper verschwinden, passieren einige Dinge gleichzeitig. Übergewicht schmilzt, Harnsäurekristalle können sich auflösen. Die Haut wird straffer, außerdem gehört Haarausfall der Vergangenheit an, Allergien, Kopfschmerzen und andere chronische Erkrankungen verschwinden. Selbst rheumatische Schmerzen sind nach den ersten Entsäuerungstagen deutlich reduziert. Wer sich basisch ernährt, der scheidet überschüssige Gifte und Schlacken aus. Wer von den oben genannten 6 Lebensmitteln täglich isst, der ernährt sich gesund. Der Schwarze Rettich beispielsweise, ist reich an Mineralien, es können aber auch andere Rettichsorten genommen werden. Die sogenannten Senföle, die eine hervorragende Wirkung haben, besitzen Anti-Krebs und Anti-Arthritis Eigenschaften. Darüber hinaus besteht eine regulierende Wirkung auf den Hormonhaushalt.

Tabelle basischer und säurebildender Lebensmittel:

  1. http://www.vital.de/sites/vital/files/download/saeuren_basen-liste.pdf
  2. http://www.saeure-basen-forum.de/pdf/IPEV-Nahrungsmitteltabelle.pdf
  3. http://www.balance-ph.de/basische_nahrungsmittel.html
  4. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

Foto:  Martina TR Flickr.com (CC BY 2.0)

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