Sport macht nicht nur Spaß und den Kopf frei, sondern er ist auch wichtig, denn er hält den Körper fit und hilft dabei, abzunehmen. Andere wiederum trainieren vielleicht für einen Marathonlauf. Die persönlichen Ziele werden immer am besten erreicht, wenn im optimalen Leistungsbereich trainiert wird. Hierbei ist die Pulsuhr eine gute Unterstützung. Pulsuhren sind perfekt für Jogger und Läufer, denn sie helfen dabei, das Training zu überwachen, damit es im idealen Herzfrequenzbereich erfolgt. Die Auswahl ist groß, doch welche Pulsuhr soll es sein? Worauf sollte bei der Auswahl geachtet werden? Dieser Pulsuhr Test gibt einen guten Überblick.

Pulsuhren Test: Die besten Pulsuhren im Vergleich

Testsieger
ModellGarmin Forerunner 230Polar M400Garmin vívoactive HR Sport
Preisca. EUR 199,95ca. EUR 114,95ca. EUR 254,54
Gewicht41 g56 g48,2g
Wasserdicht50m30m50m
Aktivity Trackerjajaja
Distanzmessung (GPS)jajaja
Touchscreenneinneinja
Smart Notificationsjaneinja
Akkulaufzeit mit GPS16 Stunden8 Stunden13 Stunden
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Unser Testsieger, den wir im Test ermittelt haben:

Garmin Forerunner 230 GPS-Laufuhr

Die Pulsuhr verfügt über eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden im GPS-Modus, einen Activity Tracker, der die Schritte, die am Tag zurückgelegt werden, und die Kalorien speichert. Zudem bietet sie eine Smartphone Konnektivität für Benachrichtigungen, einen Daten-Upload an Garmin Connect und Live Tracking. Weitere Besonderheiten sind die Musiksteuerung, Audio-Ansagen der Rundenzeit über das Smartphone sowie eine farbige grafische Darstellung der Herzfrequenz-Zone und der Schläge pro Minute in einer Echtzeit.

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Die verschiedenen Vorteile der Pulsuhren

Die Pulsuhr kann für verschiedene Zwecke verwendet werden: Viele nutzen sie, um im optimalen Bereich zur Verbrennung von Fett zu laufen, während sie von Profis eingesetzt wird, um eine Leistungsdiagnostik zu erstellen und zu schauen, ob sie sich zum Beispiel bei einer gleich bleibenden Kondition im Herzfrequenzbereich verbessert haben. Vor allem im Sommer ist die Pulsuhr die optimale Möglichkeit, die Leistungsgrenze nicht zu überschreiten und somit kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Der Körper wird bei höheren Temperaturen schließlich mehr gefordert, auch bei der gleichen Strecke und Geschwindigkeit. Tritt eine Überlastung des Körpers ein, gibt die Pulsuhr Alarm, um dem entgegenzuwirken. Die Pulsuhr kann immer dann eingesetzt werden, wenn die Herzfrequenz bei sportlichen Aktivitäten überwacht werden soll, beispielsweise beim Joggen und Radfahren, aber auch beim Fußball, Tennis, Klettern etc.

Was sind die wichtigsten Funktionen der Pulsuhr?

Für ein qualitatives und effektives Training sind wichtige Funktionen unverzichtbar, auf die im Pulsuhr Test geachtet werden sollte:

  • Grundfunktionen zur Erhaltung der Gesundheit: Zu den Grundfunktionen gehört die Ermittlung der Herzfrequenz, was für die Gesundheit sehr wichtig ist. Dazu gehören Maximal- und Minimalpuls, Durchschnittspuls, Eingabe der persönlichen und biometrischen Daten wie das Geschlecht, Alter, Gewicht, der Fettanteil, die Trainingshäufigkeit, das Ziel etc.
  • Puls durchschnittlich und maximal: Laut Pulsuhr Test gibt es einige Modelle, die neben dem momentanen Puls über die gesamte Trainingszeit auch einen Durchschnittspuls errechnen, um die Differenz zwischen der aktuellen und der maximalen Herzfrequenz in Prozenten anzugeben.
  • Alarmsignal bei einer Über-/Unterschreitung des optimalen Pulsintervalls: Bei einer guten Pulsuhr ist es möglich, ein unteres und oberes Pulslimit festzulegen. Wenn die Pulsfrequenz aus dem Takt gerät, ertönt ein Signal. Damit zeigt die Pulsuhr an, ob langsamer oder schneller gelaufen oder gejoggt werden soll. Das Training wird damit einerseits effektiver und andererseits wird eine Überbeanspruchung des Körpers vermieden.
  • Kalorienverbrauch: Damit werden die Kalorien errechnet, die während des Trainings verbraucht werden. Einige Pulsuhren zeigen daneben auch noch das verbrannte Fett auf dem Display an.
  • Störsicherheit (Codierung): Diese Funktion sollte bei der Pulsuhr insbesondere für Wettkämpfe oder das Training im Fitnessstudio nicht fehlen. Dies dient dem Ziel, dass die Pulsdaten auf keine anderen Pulsuhren übertragen werden. Dank der digitalen Codierung wird das Einsehen der Daten der anderen Träger von Pulsuhren auf dem eigenen Display verhindert.
  • GPS: Pulsuhren mit GPS zeigen über Satellit zusätzliche Messfunktionen an, beispielsweise Geschwindigkeit und Distanz. Aus diesen zwei Parametern kann ziemlich genau die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt werden.
  • Barometrischer Höhenmesser: Wer gern wandert oder Berg steigt, sollte beim Pulsuhr Test darauf achten, dass das Modell über einen integrierten Höhenmesser verfügt. Damit werden die Höhen gemessen. Zudem werden Steigung und Gefälle berechnet.

Pulsuhr mit oder ohne Brustgurt?

Bei einer Pulsuhr, die über einen Brustgurt verfügt, ist die Messung meist genauer. Der Gurt wird über dem Herzmuskel angelegt und dieser sendet bei jedem Herzschlag ein Signal durch die Haut. Bei einer Pulsuhr, welche die Herzfrequenz am Handgelenk misst, ist das Signal ein wenig schwächer, sodass die Messung negativ beeinflusst werden kann. Schweißbildung kann das Messergebnis ebenso beeinträchtigen. Einige Sportler empfinden den Brustgurt allerdings als störend, denn dieser muss eng anliegen.

Pulsuhr mit Brustgurtsensor

Pulsuhren mit einem Brustgurt bestehen aus einem Empfänger (ähnlich einer Armbanduhr) sowie einem elastischen Band, an dem sich zwei Sensoren befinden. Diese messen bei jedem Herzschlag die elektrischen Impulse. Der Sender, der meist abnehmbar ist, überträgt die Daten an das Empfängermodul, entweder über den Funkstandard oder bei neueren Modellen über Bluetooth. Es gibt laut Test sogar Varianten, bei welchen das Smartphone der Empfänger ist. Der Brustgurt wird, je nach Modell, von verschiedenen Fitness-Apps erkannt, sodass die übermittelten Daten ausgewertet werden können. Damit ist ein optimales Trainingsprogramm möglich. Pulsuhren mit Brustgurt liefern besonders genaue Daten, denn sie arbeiten zur Erfassung der Herzfrequenz ähnlich wie ein EKG. Die integrierten Sensoren liegen nah am Herzen.

Vorteile Pulsuhr mit Brustgurtsensor

  • weit verbreiteter Klassiker
  • misst Herzfrequenz sehr genau
  • Funk-Austausch über Funkstandard ANT+ oder Bluetooth
  • sehr große Auswahl an Pulsuhren

Nachteile Pulsuhr mit Brustgurtsensor

  • wird von manchen Läufern als unbequem oder unangenehm empfunden
  • Störungen möglich, beispielsweise in einem großen Pulk (beim Kauf auf codierten Herzfrequenz-Sender achten)

Pulsuhr mit optischem Sensor

Bei Pulsuhren, die die Herzfrequenz mittels optischen Sensors ermitteln, sind in der Rückseite des Gehäuses LEDs eingebaut, mit denen die Adern am Handgelenk durchleuchtet werden. Der opto-elektrische Sensor nimmt die Unterschiede hinsichtlich der Helligkeit der Haut wahr.

Diese entstehen, wenn darunter das Blut pulsiert. Mit einem speziellen Messverfahren wird das Blutvolumen ermittelt. Diese Daten werden von der Pulsuhr anschließend in die Herzfrequenz umgerechnet. Während anfangs die Technik noch nicht so ausgereift war, gibt es mittlerweile durchaus Pulsuhren, die mit der Messung mittels Brustgurt mithalten können. Die Geräte sind unanfällig für störende Signale oder Interferenzen in der Umgebung. Pulsuhren mit optischem Sensor sind bequem zu tragen, aber im Vergleich zum Brustgurt jedoch relativ teuer.

Vorteile Pulsuhr mit optischem Sensor

  • Modelle arbeiten relativ störungsfrei
  • kein Brustgurt erforderlich, daher bequem zu tragen
  • kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz mit mittlerweile verbesserten Messdaten

Nachteile Pulsuhr mit optischem Sensor

  • verglichen zum Brustgurt noch relativ teuer
  • Auswahl der Produkte kleiner
  • ungeeignet für Sportarten mit einer hohen Muskelspannung in den Armen

Pulsuhr Test: Das sind die Kaufkriterien, auf die Sie achten sollten

Zunächst einmal sollte geklärt werden, ob es ein Einsteiger- oder Profimodell sein soll. Wer nur in der Freizeit ab und an Sport treibt, dem genügt ein Einsteigermodell. Profisportler, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen, sollten lieber ein Profimodell wählen. Beim Kauf und Test der Pulsuhr sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

Gerätetyp

Wer nur gelegentlich etwas joggt oder Rad fährt, benötigt eine andere Pulsuhr als ein ambitionierter Sportler. Wer das Training mit der Pulsuhr verbessern möchte, sollte ein Modell wählen, das für die entsprechende Sportart ausgelegt ist. Laufuhren sind optimal für Läufer geeignet. Sie wehrten beispielsweise die Schrittlänge und -frequenz aus. Schwimmer benötigen eine wasserdicht Pulsuhr, die zusätzliche Angaben über die Bahngeschwindigkeit liefert und die geschwommenen Bahnen zählt. Begeisterte Radsportler benötigen einen Fahrradcomputer, der sich mit der Pulsuhr koppeln lässt. Damit können zum Beispiel die Trittfrequenz und Leistung genau ermittelt werden.

Displayanzeige

Der Aufbau des Displays spielt ebenso eine entscheidende Rolle. Nutzer möchten während des Trainings in Sekundenschnelle auf dem Display die relevanten Daten ablesen können. Daher sollte es ausreichend groß, klar, deutlich strukturiert und zudem kratzfest sein. Neben der Größe ist auch der Kontrast entscheidend. Zudem sollte für schlechtere Sichtverhältnisse eine zuschaltbare Beleuchtung vorhanden sein.

Funktionen

Hier spielen die persönlichen Bedürfnisse, welche Funktionen gewünscht sind, eine entscheidende Rolle. Wer beispielsweise immer abends joggt, sollte darauf achten, dass die Pulsuhr über eine Beleuchtung verfügt. Die Funktionen der Pulsuhren sind sehr vielfältig, sodass jeder die Pulsuhr findet, die den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Größe

Die Daten sollten gut ablesbar sein. Daher ist es wichtig, dass das Display groß genug ist.

Verbindung

Oftmals dient Bluetooth, um mit dem Smartphone verbunden zu werden. Viele Hersteller stellen Fitness-Apps zur Verfügung, mit denen die Trainingsdaten ausgewertet werden können, was zur Motivation für das Training beiträgt.

Wasserdichtigkeit

Pulsuhren für Schwimmer müssen wasserdicht sein und weitere Extras aufweisen, beispielsweise GPS unter Wasser und die Messung der Bewegungen der Arme und Beine. Wichtig ist zudem eine optimale Übertragung der Herzfrequenz zwischen dem Brustgurt-Sensor und dem Armband.

Was sagt die Stiftung Warentest dazu?

Es gibt keinen aktuellen Test. Der letzte Vergleich erfolgte im Jahr 2011, wo 11 der 18 Puls­mess­geräte das Ergebnis Gut und fünf Befriedigend erhielten.

Wichtige Hersteller der Pulsuhren

Es gibt zahlreiche Hersteller von Pulsuhren. Folgende Anbieter gehören zu den Marktführern: Garmin, Polar, Beurer und Sigma.

Foto oben: https://unsplash.com/photos/azZtU531psM

Pulsuhren Test 2017
1 Stimme, 5.00 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

Über den Autor

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