Eine lange Zeit empfand man die Gewichtsweste beim Training als störend und unbequem, doch seit kurzem ist diese im Fitnessbereich wieder zum wahren Highlight geworden – schließlich ermöglicht diese ein intensiveres Krafttraining, wie für Profis, so auch für Anfänger.

Welche Charakteristiken trägt eine Gewichtsweste mit sich?

Ein großer Vorteil bei Gewichtswesten ist der, dass der Benutzer selber entscheiden kann, welches Gewicht er auf sich nehmen möchte. Dementsprechend variiert das Gewicht von fünf bis sogar 30 kg pro Weste. Dabei kann der Benutzer selber entscheiden, ob er eine Weste mit fixem Gewicht oder eine Weste mit herausnehmbaren Gewichten bevorzugt. Gewichtswesten besitzen kleine Kammern, die entweder mit Sand, oder Metallgewichten gefüllt sind. Dies verhilft das eigene Körpergewicht beim Training zu erhöhen. Der Vorteil bei Westen mit variablen Einzelgewichten ist der, dass sich der Sportler seine Trainingsintensität nach und nach steigern kann. Selbstverständlich können neben der Gewichtsweste ebenfalls zusätzliche Gewichte gekauft werden.

Gewichtswesten wie von Gorillasports bestehen aus atmungsaktiven Materialien, die an der Haut nicht festkleben – so wird der Benutzer nach dem Training nicht pitschnass. Hergestellt werden die Westen aus Flex-Gel-Schaumstoff, Neopren oder Nylon. Beim Kauf einer Weste sollte man vor allem darauf achten, dass diese am Körper bequem sitzt und dass sie in die Haut nicht einschneidet: Immerhin sollte sich der Sportler voll und ganz auf das Training konzentrieren können. Eine Gewichtsweste wird entweder über den Kopf oder wie ein Rucksack über die Schultern gezogen und mit einem Klickgurten oder einem Klettverschluss vor der Brust befestigt. Das Gute daran ist, dass die Weste von jedem Benutzer individuell an den eigenen Körper angepasst werden und daher auch perfekt sitzen kann. Ein Tipp am Rande: Eine Gewichtsweste, die sich in der Waschmaschine reinigen lassen, ist eine ideale Option.

Einige Gewichtswesten verfügen sogar über Reflektoren, die das tägliche Krafttraining auch im Dunkeln erleichtern. Gurtriemen und Kletterverschlüsse ermöglichen die Weste nach den eigenen Bedürfnissen individuell einzustellen. Beim Anlegen der Weste (vor allem bei leichten Varianten), scheint das zusätzliche Gewicht kein großes Hindernis zu sein. Doch bereits beim Warm-up oder leichtem Training macht sich der Schwierigkeitsgrad bemerkbar.

Training mit einer Gewichtsweste: Erhöhte Fettverbrennung und Kondition

Benutzer von Gewichtswesten können damit sichergehen, dass jede Übung viel härter und intensiver wird. Der höhere Intensitätsgrad sorgt dafür, dass Liegestützen, Laufen, Klimmzüge und weitere Übungen einen höheren Trainingseffekt haben – so werden die Ergebnisse dementsprechend auch schneller erzielt. Beim täglichen Jogging, zum Beispiel, wird die Fettverbrennung durch das Zusatzgewicht enorm gepusht. Wo und wann mit der Gewichtsweste trainiert wird, bleibt natürlich dem Benutzer überlassen: Zu Hause, im Studio oder Outdoor, die Weste lässt sich überall gut einsetzen.

Grundsätzlich macht die Weste bei allen Sportarten reibungslos mit. Beim Radfahren, Skifahren, Boxen, sogar Schwimmen wird die Fitness des Sportlers um einiges gesteigert. Bei allen Übungen wird die Trainingsintensität mithilfe des eigenen Körpergewichts erhöht – so ist ein großer Leistungsanstieg und ein Körper in bester Form garantiert.

Trainingseffekt mit Gewichtswesten

Der Effekt beim Trainieren mit Gewichtswesten kann verschieden sein. Der Fitnessbereich legt auf einen funktionalen Bewegungsablauf Wert: Hier verbessern die Westen das Muskelzusammenspiel und gleichzeitig die Kraft des Sportlers. Beim Krafttraining werden grundsätzlich fast alle Übungen von Gewichten an Fitness-Geräten gesteuert, daher werden Gewichtswesten meistens ausschließlich bei Dips und Klimmzügen eingesetzt. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Westen, im Gegensatz zu alternativen Gürteln, deutlich bequemer sind.

Beim Trainieren mit einer Gewichtsweste stellen sich einige die Frage, ob dies einen negativen Effekt auf die Gesundheit ausüben kann. Leistungssportler verfügen über ein optimales Gesundheitsbild – diese können eine Weste problem- und bedenkenlos nutzen und sich auf die zusätzliche Belastung ohne weiteres einstellen. Ähnlich ist es bei Kraftsportlern: Diese sind bereits daran gewohnt mit Gewichten zu trainieren, daher ist für diese einfach nur ein ausführliches Aufwärmen nötig. Bei Hobbysportlern, die Gesundheitlich keine Probleme haben, können vom langsamen Nutzen des Zusatzgewichts einer Weste ebenfalls keine Folgen haben. Hier ist allerdings Pflicht auf das eigene Körpergefühl zu achten und sich mit der zusätzlichen Belastung langsam zu steigern. Daher sollten Anfänger einen zweistelligen Kilogramm-Bereich am Anfang vermeiden und die Einzelgewichte nach und nach hinzufügen.

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