Paleo ist ein Ernährungstrend, der bis in die Steinzeit zurückgeht. Denn das Besondere an dieser Art der Ernährung ist, dass unverarbeitete Lebensmittel verzehrt werden. Diese Nahrungsmittel gab es so oder zumindest in ähnlicher Form bereits im Steinzeitalter. Gegessen werden darf alles, was unsere Vorfahren vor mehreren tausend Jahren gejagt, gesammelt und gepflückt haben.

Dazu gehören:

  • Gemüse
  • Nüsse
  • Obst
  • Fleisch
  • Fisch
  • Geflügel und
  • Eier.

Auf jeden Fall sind Zucker und Getreide tabu. Weißmehlprodukte sind absolute No-Gos. Auch von stark verarbeiteten Lebensmitteln sollten die Finger gelassen werden. In Tüten-Suppen, Fast-Food und Co. finden Sie zu einem Großteil Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Aromen wieder. Dies sind alles unnötige Schadstoffe für unseren Organismus.

Beim Verzehr von Milch scheiden sich die Meinungen. Fakt ist, dass unser Verdauungsapparat gar nicht zur Verarbeitung von Kuhmilch ausgelegt ist. Deswegen leiden auch so viele Menschen an Laktose-Intoleranz. Sie denken, der Verzicht von Zucker, Getreide und Milchprodukten mache es schwer diese Ernährungsform zu praktizieren?

Mittlerweile gibt es hochwertige auf natürlicher Basis hergestellte Alternativen.

Kein Verzicht auf Brot trotz Getreidetabu

Ein Paleo-Brot aus Hühnereiweiß sowie der südamerikanischen Gari-Wurzel ähnelt dem Geschmack von Fladenbrot. Sie erhalten verzehrfertiges können aber auch eigenes Brot backen. Denn Sie können diverse Backmischungen kaufen, mit denen Sie Ihr Brot im Handumdrehen selbst herstellen können. Viele hochwertige Lebensmittel dienen als Alternative zur Mehlherstellung.

  • Aus Leinsamen wird beispielsweise Leinsamenmehl mit einem großen Anteil an Omega-3-Fettsäuren sowie pflanzlichem Eiweiß gewonnen.
  • Kokosmehl eignet sich hervorragend zum Backen von Kuchen, Plätzchen und Co.
  • Kastanienmehl besteht aus reifen, unbehandelten Esskastanien. Diese werden zwei bis drei Wochen getrocknet, geschält und anschließend fein gemahlen. Es ist reich an Kupfer, Mangan, und Vitamin C. Das sind bei Weitem nicht alle Lebensmittel, die zu Mehl verarbeitet werden können.

Leckeres Frühstücksmüsli ganz ohne Getreide

Ein Müsli mit gerösteten Nüssen, Früchten und Kokoschips steht dem herkömmlichen Müsli in nichts nach ist aber wesentlich gesünder.

Kokosmilch als Ersatz für Kuhmilch

Die Kokosmilch kann vielseitig verwendet werden: im Kaffee, zum Kochen, für Cocktails oder Desserts.

Grillsaucen und Ketchup

Keiner muss auf eine schmackhafte Grillsauce oder Ketchup zum Steak verzichten. Im Gegensatz zu konventionellen Saucen kommen die Paleo-Varianten jedoch ohne Zucker und Zusatzstoffe aus.

Gute Alternative zu Chips – Paleo-Jerky

Wer auf die herzhafte Knabberei nicht verzichten mag, kann auf die gesunde Alternative zurückgreifen. Paleo-Jerky besteht aus getrocknetem Fleisch von grasgefütterten Kühen.

Auch Pasta-Liebhaber kommen auf ihre Kosten

Die Pasta aus Kastanien-, Leinsamen- oder Sesammehl sind zwar etwas weicher als Nudeln aus Hartweizengries, geschmacklich können sie sich aber durchaus daran messen.
Paleo ist die Ernährungsform, bei der Lebensmittel in ihrer Reinform vorkommen. Industriell verarbeitete Produkte sind deshalb genauso wie Zucker tabu. Auch Getreide hat bei dieser Art der Ernährung nichts zu suchen. Dafür gibt es jedoch jede Menge Ersatz. Eine gesunde Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln wie unser Organismus sie benötigt.